In Gesprächen über den Stadtteil Kalk und der Frage, wie er lebenswerter zu gestalten sei, lässt sich einiges Positives feststellen, denn zum Beispiel sind die Mieten hier noch einigermaßen bezahlbar und wir haben zwei sensationell gute Bäckereien mit eigener Backstube auf der Kalker Hauptstraße.Es lassen sich aber auch viele Schwachpunkte anführen: Die Kneipenlandschaft könnte deutlich vielfältiger sein und dasselbe gilt für den Einzelhandel, der gegen die starke Konkurrenz der Köln Arcaden nicht mithalten konnte. Schön wäre es natürlich auch, mehr öffentliche Plätze zu haben, auf denen man sich wirklich aufhalten möchte. All diese Punkte könnten verbessert werden, sind aber immerhin existent.
Was aber seit Jahrzehnten ebenso unverständlich wie skandalös ist - Luxusproblem hin oder her: Es gibt in Kalk und dem kompletten rechtsrheinischen Köln kein Kino. Und das wird sich nun ändern! Okay, das mit dem "nun" ist relativ, denn es wird voraussichtlich bis Herbst 2017 dauern. Aber die Pläne sind konkret und der Umbau eines ehemaligen Kinos auf der Kalk-Mülheimer-Straße hat bereits begonnen. Wer die Entwicklung der Lichtspiele Kalk verfolgen möchte, kann das auf facebook tun.




















