In den beiden Bänden 111 Kölner Orte die man gesehen haben muss von Bernd Imgrund (und Fotos von Britta Schmitz) bleiben die allseits bekannten touristischen Highlights Kölns völlig unerwähnt.Stattdessen geht es um die versteckten und unspektakulären Schätze der Stadt, die trotzdem oder gerade deswegen einen Besuch wert sind. Und selbst zu Orten, die man lange schon kennt wie z.B. der Barbarossaplatz oder die Ebertplatz-Passage, weiß der Autor Dinge zu berichten, die man noch nicht wusste und die Plätze in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Ich jedenfalls habe sehr viel Neues und Spannendes über Köln gelernt und gehe seither viel aufmerksamer durch die Stadt.
Was das nun aber mit Kalk zu tun hat? Überraschenderweise findet Kalk viel häufiger Erwähnung als ich das vorher gedacht hätte. Natürlich gibt es einen Text zum Wasserturm der CFK, aber auch der Alte Kalker Friedhof (den ich bisher nur als Klostergarten kannte), der Atombunker in der U-Bahn-Station Kalk Post und die Zechenbrauerei von Sünner werden erwähnt.
In jeder Hinsicht zwei lesenswerte und lohnenswerte Bände.
