Dienstag, 15. Dezember 2015

KHD-Schornstein von allen Seiten

Und nach gestern gleich noch mal der zum Abriss freigegebene KHD-Schornstein - diesmal nur mit Fotos, weil sich das bei dem schönen Wetter einfach anbot:





Montag, 14. Dezember 2015

KHD-Schornstein Kalk: Abriss beschlossen

Während die Zukunft der ehemaligen KHD-Hallen am Ottmar-Pohl-Platz im Moment ganz positiv aussieht – auch wenn eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen wurde –, ist das Schicksal des KHD-Schornsteins an der Dillenburger Straße laut Kölner Stadt-Anzeiger besiegelt. Entgegen der Versuche von Lokalpolitikern der SPD, CDU, Linken und Grünen, den über 100 Meter hohen Ziegelschornstein zu retten, wurde von der Kölner Verwaltung nun der Abriss beschlossen. Damit verschwindet ein weiteres wichtiges Zeugnis der Industriegeschichte Kalks. Sehr schade!

Donnerstag, 19. November 2015

Buchtipp: Zo Foß durch Kölle jonn

"Der alternative Wanderführer durch das gesamte Kölner Stadtgebiet"– so lautet der Untertitel – von Helmut Frangenberg schert sich nicht um Touristenakttraktionen wie den Kölner Dom oder die 12 Romanischen Kirchen, sondern präsentiert 14 sehr gut rercherchierte und nachvollziehbare Stadtwanderungen, die überwiegend an nicht ganz so repräsentative, aber ebenso interessante Orte führen. Es geht durch fast jedes Veedel – auf Wanderungen, die zwischen 6,5 und 17 Kilometer lang sind, an einer KVB-Haltestelle starten und enden und immer auch einige Einkehrtipps enthalten. Eine wirklich tolle Sache, um die eigene Stadt (noch) besser kennenzulernen.

Mit Tour 11 kommt man auf dem Weg von Buchforst nach Brück sogar auch durch Kalk. Vorbei geht es an den Köln Arcaden, dem Wasserturm, der Halle Kalk, der Pflanzstelle, dem Kalker Stadtgarten und natürlich an der Kalker Kapelle und der Sünner Brauerei. Zur Einkehr empfohlen wird allerdings nicht die Brauerei, sondern Café Schlechtrimen und Blauer König.

Erwähnen möchte ich auch noch das Vorwort, in dem Helmut Frangenberg das Wesen seines Wanderführers beschreibt und dabei auch eine mögliche Zukunft Kalks streift: "Schönes und Schlimmes, Großes und Mickriges, Heimeliges und Furchteinflößendes – das alles liegt so nah beieinander, dasss es nicht nur überrascht, sondern manchmal auch richtig wehtun kann. Zurzeit wird viel darüber geredet, die Spaltung der Stadt in Arm und Reich zu verhindern und die soziale Mischung im viel besungenen Veedel zu erhalten. [...] Wer Ehrenfeld und Nippes mag, wird nicht in Merheim, Rheinkassel oder Marienburg wohnen wollen. Gleichzeitig wird er einsehen müssen, dass er die Weisheit darüber, wie sich die Stadt entwickeln soll, nicht gepachtet hat. Die Uhren in Porz-Zündorf oder Rodenkirchen ticken anders als in Deutz oder Sülz. Besonders spannend ist es da, wo sich das Alte mit dem Neuen mischt, die Nachbarn noch fremdeln und sich gleichzeitig neugierig wie skeptisch beäugen. Wenn es der Stadt gelingt, die Verdrängung der Alteingesessenen trotz Aufwertung zu vermeiden, werden Mülheim oder Kalk die Orte der Zukunft sein."

Dass das so kommt, steht also noch lange nicht fest - auch wenn die meisten Medien in Kalk schon seit längerem das neue Ehrenfeld sehen. Aber die Hoffnunf stirbt ja bekanntlich zuletzt.


Montag, 9. November 2015

Neues zum Kalker Kaufhof

Noch in diesem Jahr soll der Umbau im Kaufhof auf der Kalker Hauptstraße beginnen. Die Pläne dafür wurden mehrfach überarbeitet, inzwischen aber von Verwaltung und Politik akzeptiert. Neben Einzelhandel, einem Kaufland-Warenhaus und einem Supermarkt sollen knapp 100 Wohnungen zwischen 30 und 120 Quadratmetern entstehen. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage geplant. Es wird erwartet, dass die Ten-Brinke-Gruppe, die das Gelände gekauft haben, in den nächsten Tagen die entsprechende Baugenehmigung erhält.

Den vollständigen Artikel dazu gibt es im Kölner Stadt-Anzeiger.

Montag, 28. September 2015

Mikrokosmos Trimbornstraße

Einen ausgezeichneten Artikel unter der Rubrik "50 Meter Köln" hat Uli Kreikebaum für den Kölner Stadt-Anzeiger geschrieben.

Es geht um die verschiedenen Menschen,  Kulturen und Geschäfte in der Kalker Trimbornstraße. Erwähnt werden u. a. das Büro für Brauchbarkeit, der Kiosk, der eigentlich gar keiner ist, und der Afro-Shop. Darüber hinaus gibt's an dieser Stelle aber keine weiteren Informationen, sondern besser selbst lesen!

Dafür habe ich aber eine Ergänzung: Denn erwähnenswert ist im Zusammenhang mit der Trimbornstraße in jedem Fall auch das Fenster an der Ecke Trimbornstraße/Antoniastraße, in dem immer wieder Wortspiele mit Kalkbezug hängen  - aktuell: Trimborn to be wild.


Freitag, 17. Juli 2015

Die richtige Mülltrennung

Mülltrennung ist ein wichtiges Thema, das natürlich nicht nur, aber auch für Kalk relevant ist (s. Foto). Aus diesem Grund mach ich ausnahmsweise mal ein bisschen Werbung - für die AWB Köln. Die haben nämlich ein paar Erklärvideos produziert, die zeigen, welcher Abfall in welche Tonne gehört.

Die Videos können unter www.richtig-trennen.koeln abgerufen werden oder direkt über youtube:

Biotonne
Papiertonne
Wertstofftonne
Restmülltonne

Sonntag, 3. Mai 2015

So geht's weiter mit dem Denkmalschutz in Kalk

Abriss, Umbau, Neubau ... Schon um den Kaufhof gab es ähnlich viele Diskussionen wie gerade erst wieder um die ehemaligen KHD-Hallen 76 und 77, obwohl auch sie, wie das Kaufhof-Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Letzte Woche konnte der drohende Abriss der Industriehallen jedoch erst mal abgewendet werden, wie der report-K berichtet.

Und auch die Pläne für die ehemalige Kaufhof-Filiale nehmen langsam Gestalt an: Nach einem Artikel der Kölnischen Rundschau sollen im Herbst 2017 "ein Vollsortiment-Supermarkt, ein Kleinkaufhaus und ein Drogeriemarkt im Erdgeschoss" fertiggestellt sein. In den Etagen darüber sind Wohnungen in verschiedenen Größen geplant, die komplett an die GAG Immobilien AG vermietet werden sollen. Bisher wurde der entsprechende Bauantrag allerdings noch nicht bewilligt.

Dienstag, 20. Januar 2015

Klarissenkloster: Denkmal des Monats Januar 2015

Das Klarissenkloster in Kalk, das nach knapp hundert Jahren 2014 vom Orden aufgegeben wurde, ist vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz zum Denkmal des Monats Januar 2015 erklärt worden.

Im Rahmen dieser Aktion wird heute am Dienstag, den 20.01., um 15:30 Uhr der Diözesebaumeister Martin Struck vor Ort sein und sowohl eine Führung machen als auch die Pläne zur zukünftigen Nutzung und der dafür notwendigen Baumaßnahmen erläutern.

Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Kalkberg bekommt Aussichtsplattform

Jetzt steht es fest: Wie der KStA berichtet, hat die Kalker Bezirksvertretung nun endlich beschlossen, am Kalkberg zusätzlich zur Rettungshubschrauber-Station eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform bauen zu lassen. Sie soll einen uneingeschränkten Blick auf Köln und das Kölner Umland ermöglichen - zum Beispiel auf den  Dom, die Köln-Arena, den Colonius und bei klarer Sicht sogar auf das Bergische Land und das Siebengebirge. Geplant ist, die Plattform parallel zur Rettungsstation im Sommer fertigzustellen.