Montag, 10. Mai 2010

Essen gehen in Kalk

Heute wurde auf der Website des KStA eine sehr wohlwollende Restaurant-Kritik ("Perlhuhn oder Pasta") über den Blauen König veröffentlicht, die mit dem Fazit schließt: " [...] eine Adresse zum Wiederkommen, auch wenn's nicht um die Ecke liegt". Aber ja, gut essen und trinken kann man im Blauen König, das wissen wir schon lange (auch wenn die Qualität in den letzten Jahren durch verschiedene Pächter-Wechsel nicht immer auf gleichem Niveau blieb). Und WENN es dann sogar noch um die Ecke liegt - was will man mehr. Vielleicht die ein oder andere Alternative? Denn die gibt es.

Der Blaue König wird immer als ganz große Ausnahme genannt, wenn es um die trostlose Ess-Kultur in Kalk geht. Natürlich ist der Blaue König irgendwie trendig und das Interieur sehr geschmackvoll und schick. Und ja, auch ich könnte mir das Lokal in jedem anderen coolen Stadtteil vorstellen. Aber gut essen kann man auch in der Marienschänke. Inzwischen auch wieder im Haus Böhmer. Auch die Kulisse hat eine gute Tageskarte und ein leckeres Sonntags-Brunch. Und die Sünner-Brauerei mit Biergarten und Sünner-Keller wollen wir an dieser Stelle auch nicht vergessen.

Na ja, und dann Döner. Gute Döner-Läden gibt es in Kalk nun wirklich genug. Welcher der beste ist? Darüber herrscht Uneinigkeit. Aber vielleicht Sir Saray auf der Kalker Hauptstraße? Oder doch eher der Nimet Grill, ebenfalls auf der Kalker Hauptstraße, kurz vor Kalk Post?

Wo ich schon gerade dabei bin: Die besten Laugenstangen gibt es natürlich auch in Kalk - im Cafè Schlechtrimen nämlich, dem einzigen Slow Baker Kölns, das nebenbei auch noch ein richtig gutes Frühstücks-Buffet hat. Und wie ich gerade gestern erst aus sicherer Quelle erfahren habe, macht das Trash Chic, dessen vegane Speisekarte ich allerdings noch nicht getestet habe, die allerbesten Fritten der Welt.