In dem Artikel Kalk - steh auf! berichtet die FAZ darüber, wie es sich in diesem Stadtteil lebt und wer hier so alles lebt. Die Auswahl kann man kritisieren und sich
fragen, warum nun gerade diese Menschen und nicht andere zu Wort kamen
und warum zum Beispiel neben den Kalker Institutionen Café Schlechtrimen, Trash Chic und Büro für Brauchbarkeit der Blaue König keine Erwähnung fand. Das Fazit aber immerhin dürfte unter Kalkern auf allgemeine Zustimmung stoßen: Kalk wird immer interessanter!
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Mittwoch, 6. Januar 2016
Überregionales Interesse an Kalk
In dem Artikel Kalk - steh auf! berichtet die FAZ darüber, wie es sich in diesem Stadtteil lebt und wer hier so alles lebt. Die Auswahl kann man kritisieren und sich
fragen, warum nun gerade diese Menschen und nicht andere zu Wort kamen
und warum zum Beispiel neben den Kalker Institutionen Café Schlechtrimen, Trash Chic und Büro für Brauchbarkeit der Blaue König keine Erwähnung fand. Das Fazit aber immerhin dürfte unter Kalkern auf allgemeine Zustimmung stoßen: Kalk wird immer interessanter! Donnerstag, 19. November 2015
Buchtipp: Zo Foß durch Kölle jonn
"Der alternative Wanderführer durch das gesamte Kölner Stadtgebiet"– so lautet der Untertitel – von Helmut Frangenberg schert sich nicht um Touristenakttraktionen wie den Kölner Dom oder die 12 Romanischen Kirchen, sondern präsentiert 14 sehr gut rercherchierte und nachvollziehbare Stadtwanderungen, die überwiegend an nicht ganz so repräsentative, aber ebenso interessante Orte führen. Es geht durch fast jedes Veedel – auf Wanderungen, die zwischen 6,5 und 17 Kilometer lang sind, an einer KVB-Haltestelle starten und enden und immer auch einige Einkehrtipps enthalten. Eine wirklich tolle Sache, um die eigene Stadt (noch) besser kennenzulernen.Mit Tour 11 kommt man auf dem Weg von Buchforst nach Brück sogar auch durch Kalk. Vorbei geht es an den Köln Arcaden, dem Wasserturm, der Halle Kalk, der Pflanzstelle, dem Kalker Stadtgarten und natürlich an der Kalker Kapelle und der Sünner Brauerei. Zur Einkehr empfohlen wird allerdings nicht die Brauerei, sondern Café Schlechtrimen und Blauer König.
Erwähnen möchte ich auch noch das Vorwort, in dem Helmut Frangenberg das Wesen seines Wanderführers beschreibt und dabei auch eine mögliche Zukunft Kalks streift: "Schönes und Schlimmes, Großes und Mickriges, Heimeliges und Furchteinflößendes – das alles liegt so nah beieinander, dasss es nicht nur überrascht, sondern manchmal auch richtig wehtun kann. Zurzeit wird viel darüber geredet, die Spaltung der Stadt in Arm und Reich zu verhindern und die soziale Mischung im viel besungenen Veedel zu erhalten. [...] Wer Ehrenfeld und Nippes mag, wird nicht in Merheim, Rheinkassel oder Marienburg wohnen wollen. Gleichzeitig wird er einsehen müssen, dass er die Weisheit darüber, wie sich die Stadt entwickeln soll, nicht gepachtet hat. Die Uhren in Porz-Zündorf oder Rodenkirchen ticken anders als in Deutz oder Sülz. Besonders spannend ist es da, wo sich das Alte mit dem Neuen mischt, die Nachbarn noch fremdeln und sich gleichzeitig neugierig wie skeptisch beäugen. Wenn es der Stadt gelingt, die Verdrängung der Alteingesessenen trotz Aufwertung zu vermeiden, werden Mülheim oder Kalk die Orte der Zukunft sein."
Dass das so kommt, steht also noch lange nicht fest - auch wenn die meisten Medien in Kalk schon seit längerem das neue Ehrenfeld sehen. Aber die Hoffnunf stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Freitag, 28. Oktober 2011
7. KalkKunst 2011
Heute beginnt die 7. KalkKunst mit einer Vernissage im Polizeipräsidium. Bis zum 15.11.2011. werden an über 50 Orten in Kalk und Höhenberg unterschiedlichste Kunstwerke präsentiert. Neben den vielen Ausstellungen gibt es u. a. ein Künstlerfrühstück im Café Schlechtrimen und verschiedene Kunstspaziergänge.
Weitere Informationen und die genauen Termine gibt es auf der Website der Stiftung KalkGestalten.
Weitere Informationen und die genauen Termine gibt es auf der Website der Stiftung KalkGestalten.
Montag, 10. Januar 2011
Offener Kalker Bücherschrank
Seit einiger Zeit gibt es auch in Kalk einen offenen Bücherschrank - und zwar vor dem Café Schlechtrimen auf der Kalker Hauptstraße.
Das grundsätzliche Prinzip: Bücher können dort kostenlos ausgeliehen, eingestellt oder getauscht werden. Eigene alte Bücher können so vor der Mülltonne gerettet und anderen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Der Bücherschrank ist für jeden frei zugänglich - in diesem Fall allerdings nur zu den Öffnungszeiten des Café Schlechtrimens, das aber immerhin sieben Tage die Woche.
Die Aktion wird unterstützt - natürlich - vom Café Schlechtrimen, der Stiftung KalkGestalten, der Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg/Kalk und der Stadt Köln.
Das grundsätzliche Prinzip: Bücher können dort kostenlos ausgeliehen, eingestellt oder getauscht werden. Eigene alte Bücher können so vor der Mülltonne gerettet und anderen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Der Bücherschrank ist für jeden frei zugänglich - in diesem Fall allerdings nur zu den Öffnungszeiten des Café Schlechtrimens, das aber immerhin sieben Tage die Woche.
Die Aktion wird unterstützt - natürlich - vom Café Schlechtrimen, der Stiftung KalkGestalten, der Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg/Kalk und der Stadt Köln.
Montag, 10. Mai 2010
Essen gehen in Kalk
Heute wurde auf der Website des KStA eine sehr wohlwollende Restaurant-Kritik ("Perlhuhn oder Pasta") über den Blauen König veröffentlicht, die mit dem Fazit schließt: " [...] eine Adresse zum Wiederkommen, auch wenn's nicht um die Ecke liegt". Aber ja, gut essen und trinken kann man im Blauen König, das wissen wir schon lange (auch wenn die Qualität in den letzten Jahren durch verschiedene Pächter-Wechsel nicht immer auf gleichem Niveau blieb). Und WENN es dann sogar noch um die Ecke liegt - was will man mehr. Vielleicht die ein oder andere Alternative? Denn die gibt es.
Der Blaue König wird immer als ganz große Ausnahme genannt, wenn es um die trostlose Ess-Kultur in Kalk geht. Natürlich ist der Blaue König irgendwie trendig und das Interieur sehr geschmackvoll und schick. Und ja, auch ich könnte mir das Lokal in jedem anderen coolen Stadtteil vorstellen. Aber gut essen kann man auch in der Marienschänke. Inzwischen auch wieder im Haus Böhmer. Auch die Kulisse hat eine gute Tageskarte und ein leckeres Sonntags-Brunch. Und die Sünner-Brauerei mit Biergarten und Sünner-Keller wollen wir an dieser Stelle auch nicht vergessen.
Na ja, und dann Döner. Gute Döner-Läden gibt es in Kalk nun wirklich genug. Welcher der beste ist? Darüber herrscht Uneinigkeit. Aber vielleicht Sir Saray auf der Kalker Hauptstraße? Oder doch eher der Nimet Grill, ebenfalls auf der Kalker Hauptstraße, kurz vor Kalk Post?
Wo ich schon gerade dabei bin: Die besten Laugenstangen gibt es natürlich auch in Kalk - im Cafè Schlechtrimen nämlich, dem einzigen Slow Baker Kölns, das nebenbei auch noch ein richtig gutes Frühstücks-Buffet hat. Und wie ich gerade gestern erst aus sicherer Quelle erfahren habe, macht das Trash Chic, dessen vegane Speisekarte ich allerdings noch nicht getestet habe, die allerbesten Fritten der Welt.
Der Blaue König wird immer als ganz große Ausnahme genannt, wenn es um die trostlose Ess-Kultur in Kalk geht. Natürlich ist der Blaue König irgendwie trendig und das Interieur sehr geschmackvoll und schick. Und ja, auch ich könnte mir das Lokal in jedem anderen coolen Stadtteil vorstellen. Aber gut essen kann man auch in der Marienschänke. Inzwischen auch wieder im Haus Böhmer. Auch die Kulisse hat eine gute Tageskarte und ein leckeres Sonntags-Brunch. Und die Sünner-Brauerei mit Biergarten und Sünner-Keller wollen wir an dieser Stelle auch nicht vergessen.
Na ja, und dann Döner. Gute Döner-Läden gibt es in Kalk nun wirklich genug. Welcher der beste ist? Darüber herrscht Uneinigkeit. Aber vielleicht Sir Saray auf der Kalker Hauptstraße? Oder doch eher der Nimet Grill, ebenfalls auf der Kalker Hauptstraße, kurz vor Kalk Post?
Wo ich schon gerade dabei bin: Die besten Laugenstangen gibt es natürlich auch in Kalk - im Cafè Schlechtrimen nämlich, dem einzigen Slow Baker Kölns, das nebenbei auch noch ein richtig gutes Frühstücks-Buffet hat. Und wie ich gerade gestern erst aus sicherer Quelle erfahren habe, macht das Trash Chic, dessen vegane Speisekarte ich allerdings noch nicht getestet habe, die allerbesten Fritten der Welt.
Dienstag, 6. Oktober 2009
5. KalkKunst 2009
Heute geht die 5. KalkKunst zu Ende und, ehrlich gesagt, ich habe mal wieder nichts davon mitbekommen bzw. mitgenommen. Gesehen habe ich schon, dass z.B. in den Schaufenstern der Kalker Hauptstraße Kunst ausgestellt wurde, aber mal wieder habe ich an keiner Veranstaltung teilgenommen. Ärgerlich. Grund genug, dieser jährlich stattfindenden Initiative der Stiftung Kalk Gestalten wenigstens mal einen Artikel zu widmen - und Besserung fürs nächste Jahr zu geloben.
Laut Website der Stiftung geht es um "Kunst im Alltag. Es werden Kunstwerke dort ausgestellt, wo die Kalker BürgerInnen ihren Alltag erleben (Geschäfte, Banken, Sozialeinrichtungen, öffentliche Gebäude)." Und zwar an 48 Orten rund um die Kalker Hauptstraße, Höhenberg und Gremberg. Parallel gab es u.a. eine Vernissage im Polizeipräsidium (das ich eigentlich auch schon längst mal von innen gesehen haben wollte), verschiedene Künstlervorstellungen, zweimal Künstlerfrühstück im Café Schlechtrimen, zwei Kunstspaziergänge (Kalker Osten und Kalker Hauptstraße) und eine Finissage im Bezirksrathaus. Ausgestellt wurden Ölbilder, Glasbilder, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen und vieles mehr.
Der Kölner Stadtanzeiger zitiert Oberbürgermeister Schramma bei der Eröffnungfeier mit den Worten: „Die Reihe KalkKunst hat sich toll entwickelt. Vor Jahren mit 18 Künstlern gestartet, sind es bei der fünften Auflage mehr als 60". Auch Mit-Organisator Rainer Kreke von Kalk Gestalten sah in diesem Jahr das Niveau der KalkKunst-Reihe nochmals gesteigert.
Interessierte Künstler können sich übrigens schon jetzt für die 6. KalkKunst 2010 bewerben, die vom 26.10.-09.11.2010 stattfinden wird. Außerdem gibt es zur diesjährigen Veranstaltung einen Kunstkalender, in dem sich die Künstler in ihren Beiträgen mit Kalk auseinandergesetzt haben.
Laut Website der Stiftung geht es um "Kunst im Alltag. Es werden Kunstwerke dort ausgestellt, wo die Kalker BürgerInnen ihren Alltag erleben (Geschäfte, Banken, Sozialeinrichtungen, öffentliche Gebäude)." Und zwar an 48 Orten rund um die Kalker Hauptstraße, Höhenberg und Gremberg. Parallel gab es u.a. eine Vernissage im Polizeipräsidium (das ich eigentlich auch schon längst mal von innen gesehen haben wollte), verschiedene Künstlervorstellungen, zweimal Künstlerfrühstück im Café Schlechtrimen, zwei Kunstspaziergänge (Kalker Osten und Kalker Hauptstraße) und eine Finissage im Bezirksrathaus. Ausgestellt wurden Ölbilder, Glasbilder, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen und vieles mehr.
Der Kölner Stadtanzeiger zitiert Oberbürgermeister Schramma bei der Eröffnungfeier mit den Worten: „Die Reihe KalkKunst hat sich toll entwickelt. Vor Jahren mit 18 Künstlern gestartet, sind es bei der fünften Auflage mehr als 60". Auch Mit-Organisator Rainer Kreke von Kalk Gestalten sah in diesem Jahr das Niveau der KalkKunst-Reihe nochmals gesteigert.
Interessierte Künstler können sich übrigens schon jetzt für die 6. KalkKunst 2010 bewerben, die vom 26.10.-09.11.2010 stattfinden wird. Außerdem gibt es zur diesjährigen Veranstaltung einen Kunstkalender, in dem sich die Künstler in ihren Beiträgen mit Kalk auseinandergesetzt haben.
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