Freitag, 20. August 2010

Fotos der Chemischen Fabrik Kalk

Spannende Fotos findet man unter www.bilderbuch-koeln.de. So sah das nämlich alles mal aus in Kalk: z.B. die alte Chemische Fabrik 1926. Auch 1996 ließ noch nichts darauf schließen, dass dort eines Tages die Köln Arcaden stehen würden. Der Abriss erfogte offensichtlich erst 2001. Alles noch gar nicht so lange her, aber trotzdem schon kaum mehr vorstellbar, dass das alles mal ganz anders aussah...

Dienstag, 3. August 2010

Klein, aber fein: Samstags ist Markt in Kalk

Topaktuell ist auch diese Meldung schon wieder nicht mehr, aber ebenso erfreulich wie die Wiedereröffnung des Sünner-Gartens: Seit einiger Zeit gibt es jeden Samstag auf dem Platz an der Haltestelle Kalk Post einen Markt.

Viele Stände gibt es leider nicht, aber anfangs reichte es zumindest für die Grundversorgung - Obst und Gemüse, Wurst und Fleisch, Eier, Grünpflanzen und Kräuter, Gulasch-Suppen-Konserven und ein Stand mit Krimskrams.

Inzwischen ist der Markt schon wieder kleiner geworden und wir müssen z.B. auf Fleisch aus dem Bergischen verzichten. Umso wichtiger aber, die tapferen Händler für ihr bisheriges Ausharren zu belohnen und bei den verbliebenen Marktständen augiebigst einzukaufen! Es wäre sehr schade, wenn in kürzester Zeit alle aufgegeben haben und wir schon wieder auf den Markt nach Buchforst ausweichen müssten.

Montag, 19. Juli 2010

Stadtranderholung vom Feinsten

Schon seit ein paar Wochen ist er wieder geöffnet: der Garten der Sünner Brauerei. Sünner-GARTEN? Ja. Weder Biergarten, noch Keller, sondern einfach nur ein Garten. Die wenigsten Kalker wussten wahrscheinlich bisher von seiner Existenz.

Dabei hatte die Sünner-Brauerei den Garten bereits im letzten Sommer geöffnet - leider so ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Was sicher keine Absicht war, aber anscheinend wurde auch nicht gerade hemmungslos dafür geworben. Inzwischen wird die Anlage von der Vorstadtprinzessin betrieben, und es wäre ein echter Gewinn für Kalk, wenn das Konzept dieses Mal aufginge und zu einer festen Einrichtung würde.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie charmant: Geöffnet ist nur bei schönem Wetter (wochentags ab 15.00 Uhr, sonn- und feiertags ab 12.00 Uhr) und abgesehen von den Getränken, die dort geordert werden, kann sich jeder Essen, Decken, Spiele etc. selbst mitbringen. Zur freien Verfügung stehen Bierbänke und -tische, Liegestühle, ein Grill, ein Volleyball-Netz, ein Fußballtor, eine Tischtennis-Platte, ein Sonnensegel, ein Sandkasten, ein Planschbecken und und und...

Wer dieses tolle Angebot nicht nutzt, hat's wirklich nicht besser verdient! Der Eingang ist übrigens etwas versteckt über den Parkplatz der Sünner-Brauerei zu erreichen (Kalker Hauptstraße 260).

Mittwoch, 16. Juni 2010

CFK-Gelände: „Die Wahl zwischen Pest und Cholera“

"Herr der Ringe" wird es auf dem CFK-Gelände in Kalk nicht geben. Ein Musical-Theater auch nicht. Das ist soweit erst mal keine so schlechte Nachricht. Die Alternativen sind aber auch nicht besser. Der KStA zitiert in einem Artikel vom Montag Elke Müssigmann vom Kölner Stadtplanungsamt mit den Worten: "Wir hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera“, nämlich zwischen Fast-Food-Filiale und Waschanlage. Und was bekommen wir: McDonald's. Na, herzlichen Dank!

Gebaut werden soll wohl außerdem noch ein fünf- bis siebengeschossiges Bürogebäude (mit Gastronomie und Tiefgarage) und eine neue Feuerwache. Eingeplant ist laut KStA dabei auch ein Übungsgelände für die Deutzer Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr. Die allerdings gibt es bisher noch gar nicht...

Montag, 10. Mai 2010

Essen gehen in Kalk

Heute wurde auf der Website des KStA eine sehr wohlwollende Restaurant-Kritik ("Perlhuhn oder Pasta") über den Blauen König veröffentlicht, die mit dem Fazit schließt: " [...] eine Adresse zum Wiederkommen, auch wenn's nicht um die Ecke liegt". Aber ja, gut essen und trinken kann man im Blauen König, das wissen wir schon lange (auch wenn die Qualität in den letzten Jahren durch verschiedene Pächter-Wechsel nicht immer auf gleichem Niveau blieb). Und WENN es dann sogar noch um die Ecke liegt - was will man mehr. Vielleicht die ein oder andere Alternative? Denn die gibt es.

Der Blaue König wird immer als ganz große Ausnahme genannt, wenn es um die trostlose Ess-Kultur in Kalk geht. Natürlich ist der Blaue König irgendwie trendig und das Interieur sehr geschmackvoll und schick. Und ja, auch ich könnte mir das Lokal in jedem anderen coolen Stadtteil vorstellen. Aber gut essen kann man auch in der Marienschänke. Inzwischen auch wieder im Haus Böhmer. Auch die Kulisse hat eine gute Tageskarte und ein leckeres Sonntags-Brunch. Und die Sünner-Brauerei mit Biergarten und Sünner-Keller wollen wir an dieser Stelle auch nicht vergessen.

Na ja, und dann Döner. Gute Döner-Läden gibt es in Kalk nun wirklich genug. Welcher der beste ist? Darüber herrscht Uneinigkeit. Aber vielleicht Sir Saray auf der Kalker Hauptstraße? Oder doch eher der Nimet Grill, ebenfalls auf der Kalker Hauptstraße, kurz vor Kalk Post?

Wo ich schon gerade dabei bin: Die besten Laugenstangen gibt es natürlich auch in Kalk - im Cafè Schlechtrimen nämlich, dem einzigen Slow Baker Kölns, das nebenbei auch noch ein richtig gutes Frühstücks-Buffet hat. Und wie ich gerade gestern erst aus sicherer Quelle erfahren habe, macht das Trash Chic, dessen vegane Speisekarte ich allerdings noch nicht getestet habe, die allerbesten Fritten der Welt.